Aktuelles

Mit einem einfachen, schnellen und kostengünstigen Gehtest, der routinemäßig bei der Entlassung aus der Klinik durchgeführt werden kann, lässt sich das Risiko für erneute Verschlechterungsschübe (Exazerbationen) bei COPD-Patienten besser abschätzen. Und zwar viel besser als z. B. durch eine Messung der Lungenfunktion oder anhand des Alters der Patienten. Darauf weisen die Lungenärzte des Verbands Pneumologischer Kliniken (VPK) unter Berufung auf aktuelle Studienergebnisse hin.

Das Timing der Rasselgeräusche – früh im Prozess des Einatmens – weist auf eine Erkrankung an COPD hin und ist offenbar noch stärker mit COPD assoziiert als die Geräuschqualität. Das hat Vorteile für die Diagnose. Denn der Zeitpunkt des Auftretens ist eindeutig zu ermitteln, während die Qualität der Geräusche Interpretationsspielraum zulässt. Sind beim Abhören der Lunge (Auskultation) früh im Prozess der Einatmung Rasselgeräusche hörbar, kann das ein Hinweis auf eine chronisch-obstruktive Lungenerkrankung (COPD) sein. Denn das Timing solcher Laute hat einen hohen Vorhersagewert.

Könnte der monoklonale Anti-IL-33 Antikörper Itepekimab eine Therapieoption bei mittelschwerer bis schwerer chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) sein? Das haben Forschende in einer Studie zur Wirksamkeit, Sicherheit und Verträglichkeit des Antikörpers untersucht. Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift „The Lancet Respiratory Medicine“ veröffentlicht.

Sind Patient:innen gut über die eigene Krankheit informiert, kann dies nachweislich ihre Gesundheit stabilisieren und sogar verbessern. Dies geht aus einer Metaanalyse der Universität Trier hervor. Die stärksten Effekte zeigten sich unter anderem bei chronischen Krankheiten.

Aufgrund der Corona-Pandemie fand das 13. Symposium-Lunge am Samstag, den 04. September 2021 erstmals virtuell statt. Wer es verpasst kann, kann alles online in Ruhe nachlesen und nachverfolgen. Das Motto und Thema des diesjährigen Symposiums lautete: „COPD und Lungenemphysem - Leben MIT der Krankheit - von der Früherkennung bis zur erfolgreichen Therapie.“ Es wurden 9 allgemeinverständlich referierte Vorträge und 6 Interviews angeboten. Sämtliche Vorträge und Interviews können Sie dauerhaft kostenlos unter den nachfolgenden Links aufrufen:

https://www.copd-deutschland.de/symposium-2021

Die Grippeimpfung kann vor schweren Auswirkungen von Covid-19 schützen. Das macht sie auch für Menschen interessant, die sich noch nicht gegen Corona impfen lassen konnten. Darauf weisen Experten der Deutschen Lungenstiftung hin unter Berufung auf die Ergebnisse einer aktuell publizierten Studie.

Wegen der Corona-Pandemie findet die Informationsveranstaltung über COPD und weitere Lungenerkrankungen dieses Jahr am Samstag, den 04. September 2021 online im Internet statt, um die Teilnehmer, die größtenteils zur Hochrisikogruppe gehören, nicht zu gefährden. Aufgrund der Corona-Pandemie ist es im Jahr 2021 nicht möglich, eine Veranstaltung im bisherigen Format für unsere Hochrisikogruppe anzubieten. Nach reiflicher Überlegung hatten sich die Veranstalter frühzeitig dazu entschlossen, das 13. Symposium-Lunge, welches am 04.09.2021 von 10:00 bis 15:00 Uhr stattfinden wird, erstmals in Form eines virtuellen Kongresses (also online im Internet) durchzuführen.