Forschung

 

Forschende in den USA testen, ob sich der zugelassene Wirkstoff Nintedanib auch inhalieren lässt.

Erste Studienergebnisse zeigen: Das Nintedanib-Spray ist gut verträglich und könnte Nebenwirkungen außerhalb der Lunge verringern.

Ob die inhalierbare Therapie Menschen mit Lungenfibrose tatsächlich besser hilft als die bisherige Tablettenbehandlung, müssen weitere klinische Studien zeigen.

https://www.lungeninformationsdienst.de/aktuelles/news/artikel/nintedanib-zum-inhalieren-hoffnung-auf-weniger-nebenwirkungen

 

 

 

Menschen auf Intensivstationen verlieren oft ihren natürlichen Tag-Nacht-Rhythmus. Fachleute vermuten, dass dies die Genesung beeinflussen kann.

Die Berücksichtigung der inneren Uhr gilt als vielversprechender Ansatz.
Bevor er jedoch breit eingesetzt wird, muss wissenschaftlich belegt werden, dass er die Gesundheit und Genesung von Patientinnen und Patienten tatsächlich verbessert.

https://www.lungeninformationsdienst.de/aktuelles/news/artikel/die-innere-uhr-staerker-in-der-intensivmedizin-nutzen

 

 

Die Speläotherapie in Salzhöhlen oder Heilstollen ist eine ergänzende nicht-medikamentöse Maßnahme bei chronischen Atemwegserkrankungen. In den Heilstollen ist die Luft kühl, feucht und nahezu frei von Staub, Pollen und anderen Allergenen.

Nun hat eine internationale Forschungsgruppe unter Beteiligung des Deutschen Zentrums für Lungenforschung (DZL) in einer randomisierten kontrollierten Studie untersucht, ob eine dreiwöchige Speläotherapie zusätzlich zur Standardtherapie Menschen mit Asthma, COPD oder Long-COVID helfen kann.

https://www.lungeninformationsdienst.de/aktuelles/news/artikel/was-koennen-heilstollen-und-salzhoehlen-bei-atemwegserkrankungen-bewirken

 

 

Harninkontinenz ist für viele Menschen ein Tabuthema.

Ein neues Studienprojekt will herausfinden, ob Menschen mit COPD häufiger davon betroffen sind als Menschen mit anderen oder ohne Lungenerkrankungen. Dafür suchen die Forschenden Teilnehmende für eine anonyme Online-Befragung.

Weitere Informationen und der Zugang zum Fragebogen sind auf der Projektwebseite unter https://www.copd-studienprojekt.de/ abrufbar.

https://www.lungeninformationsdienst.de/aktuelles/news/artikel/umfrage-zu-copd-und-harninkontinenz

 

 

 

Mukoviszidose (cystische Fibrose) entsteht häufig durch eine bestimmte Mutation im CFTR-Gen.

Forschende haben einen Antikörperbaustein entwickelt, der ins Zellinnere gelangt und dort den bei Mukoviszidose häufig defekten CFTR-Kanal stabilisiert.

Der Ansatz könnte die Mukoviszidose-Therapie grundlegend erweitern.

https://www.lungeninformationsdienst.de/aktuelles/news/artikel/nanoantikoerper-soll-mukoviszidose-therapie-verbessern

 

 

Inhalative Kortikosteroide sind bei chronischem Husten die Standard-Therapie.

Forschende haben untersucht, ob der Antikörper Mepolizumab Menschen mit chronischem Husten helfen kann, wenn eine sogenannte eosinophile Atemwegserkrankung vorliegt.

 Das Ergebnis ist jedoch ernüchternd.

https://www.lungeninformationsdienst.de/aktuelles/news/artikel/antikoerpertherapie-lindert-husten-nicht-wie-erhofft

 

 

Atemwegsviren wie Influenzaviren, RSV oder Coronaviren dringen über die Schleimhäute der Atemwege in den Körper ein.

Forschende wollen Impfstoffe künftig direkt in die Atemwege bringen – per Inhalation statt Spritze. Ein neues Trägersystem könnte die Entwicklung der inhalierbaren Impfstoffe weiter voranbringen.

https://www.lungeninformationsdienst.de/aktuelles/news/artikel/nanopartikel-fuer-inhalierbare-impfstoffe