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Die Einnahme von synthetischen Cannabinoiden ist bei älteren COPD-Patienten mit einer erhöhten Sterberate assoziiert. Synthetische Cannabinoide wie Nabilon und Dronabinol erhöhen womöglich das Sterberisiko bei älteren COPD-Patienten. Vorsicht ist daher angebracht.
Welche Themen sollten bei der Erforschung der seltenen Erkrankung Alpha-1-Antirypsinmangel (AATM) besondere Priorität haben? Eine Frage, der die europäische Alpha-1 Forschungskollaboration EARCO durch Befragung von Patienten und Patientinnen und medizinischem Fachpersonal nachgegangen ist. Eine Zusammenfassung der Umfrage-Ergebnisse wurde jetzt veröffentlicht. Seltene Erkrankungen wie Alpha-1-Antitrypsinmangel haben es nicht leicht, wenn es um die Forschung geht. Die geringe Zahl der Patientinnen und Patienten erschwert große Studien, und es gibt nur begrenzte Mittel für die Erforschung. Um das Wissen über die Krankheitsbilder zu erweitern und die Versorgung der betroffenen Menschen zu verbessern ist es daher umso wichtiger, weltweit zusammenzuarbeiten und gezielt ausgewählte Forschungsthemen in den Blick zu nehmen.
Nichts gefährdet das Leben von Patienten mit COPD so sehr wie Gebrechlichkeit. Eine flexible und individualisierte Reha dürfte das beste Mittel sein, sie gesünder und alltagstauglicher zu machen. Ein Mensch gilt dann als gebrechlich, wenn bei ihm Verlust von Gewicht und Kraft (Griffstärke), langsame Gehgeschwindigkeit und reduzierte körperliche Aktivität bei schneller Erschöpfbarkeit vorliegen. COPD-Patienten sind durch die „Frailty“ in besonderem Maße bedroht, da ihre Resilienz z.B. infolge von jahrelanger Tabakexposition und Exazerbationen mit unvollständiger Erholung der Lungenfunktion herabgesetzt ist erläuterte Professor Dr. Lies Lahousse, Universität Gent. Bei schwerer COPD ist fast jeder Dritte gebrechlich.
Der jetzt erneut verschärfte Lockdown dürfte viele Menschen aktuell dazu verleiten, Reisepläne zu schmieden, um die jetzige Entbehrungszeit zumindest mit Vorfreuden auf einen schönen, künftigen Urlaub überbrücken zu können, sobald das Reisen wieder möglich sein sollte. Wie gefährlich in Zeiten von Corona sind aber Reisen mit dem Flugzeug?
Neue, aktualisierte Ausgabe des eBooks jetzt verfügbar! Erfahren Sie Wissenswertes über die chronisch obstruktive Lungenkrankheit (COPD) im aktualisierten eBook „Geheimcode COPD“ unter Mitwirkung renommierter Lungenexperten und Patienten.
Die Lungenärzte der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) haben eine aktualisierte Stellungnahme zur Risikoabschätzung für Patienten mit chronischen Atemwegserkrankungen vorgelegt. Wie hoch ist mein Risiko für einen schweren Verlauf? - Für Patienten mit chronischen Lungen- und Atemwegserkrankungen, aber auch anderen chronischen Krankheiten stellen sich mit besonderer Dringlichkeit diese Fragen angesichts der Covid-19-Pandemie. Um der Verunsicherung von Patienten und behandelnden Ärzten entgegenzuwirken, hat die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin e.V. (DGP) gemeinsam mit dem Bundesverband der Pneumologen, Schlaf- und Beatmungsmediziner e. V. (BdP) nun eine aktualisierte Stellungnahme veröffentlicht, welche die Risikoabschätzung bei unterschiedlichen chronischen Erkrankungen – insbesondere der Atmungsorgane - erleichtern soll (siehe Stellungnahme der DGP vom 26. November 2020). Darin wird der bisherige Wissensstand zusammengefasst, wie Vorerkrankungen das Risiko für einen schweren Covid-19-Verlauf beeinflussen, und welche Schutzmaßnahmen notwendig sind.

Akute Atemwegsinfekte lassen eine COPD exazerbieren. Professor Dr. Claus Vogelmeier­, Chef der Pneumologie am Universitätsklinikum Marburg, erklärt, warum es wichtig ist, bei den Patienten neben Grippe- und Pneumokokken- auch den Pertussis­impfschutz aufzufrischen.