Aktuelles

Patienten mit Raucherbronchitis (COPD), die während des Trainings in der Reha anstelle von angereichertem Sauerstoff ein Helium-Sauerstoffgemisch einatmen, können länger und intensiver trainieren und damit die positiven Effekte ihrer Therapie steigern. Darauf weisen die Lungenärzte der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie undBeatmungsmedizin (DGP) in Werne hin.

Ein Forscherteam um Prof. Oliver Eickelberg vom Helmholtz Zentrum München und der Ludwig-Maximilians-Universität München hat einen neuen Therapieansatz für die Behandlung fibrosierender Lungenerkrankungen gefunden: Vom geschädigten Lungenepithel wird vermehrt ein bestimmtes Signalprotein gebildet. Verringert man dessen Spiegel, so lässt sich im Experiment der Verlauf der Erkrankung positiv beeinflussen.

Bei einer langfristigen oralen Kortikoidtherapie senkt das Parathormon Teriparatid das Risiko für Wirbelbrüche deutlich. 1,3 bis 1,4 Prozent der deutschen Bevölkerung nehmen wegen entzündlicher Systemerkrankungen regelmäßig Glukokortikoide ein. Sie laufen Gefahr, eine steroidinduzierte Osteoporose zu entwickeln und Knochenbrüche zu erleiden. Eine längerfristige Glukokortikoidtherapie ist die häufigste Ursache einer sekundären Osteoporose.

Schleimhautzellen in der Lunge sind offenbar entscheidend an der Steuerung des Immunsystems beteiligt: Über bestimmte Botenstoffe können sie Entzündungsprozesse entweder abmildern oder verstärken. Das haben Wissenschaftler vom Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig herausgefunden.

Die Einsekundenkapazität (FEV1) ist nach wie vor der zuverlässigste Parameter, um den Erfolg einer COPD-Therapie zu beurteilen. Das gilt offenbar auch, was die Endpunkte in Studien betrifft.

Stent-ähnliche Ventile und Spiralen können beim Lungenemphysem dazu beitragen, die Mortalität im Vergleich zur Lungenvolumenreduktions-Op zu senken.

Die Hälfte der Exazerbationen ereignen sich innerhalb von acht Wochen / Studie mit 297 PatientenPatienten mit einer COPD-Exazerbation haben ein hohes Risiko, innerhalb der nächsten acht Wochen erneut in eine solche Krise zu geraten. Das hat jetzt eine aktuelle britische Studie ergeben.