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Rauchen ist gesundheitsschädigend. Diese bestens bekannte Tatsache dürfte wahrlich niemanden mehr überraschen. Überraschend ist aber dennoch, wie massiv die Lebenserwartung von starken Rauchern durch ihre Nikotinsucht in einer neuen Langzeitstudie verkürzt wurde.

Retten Sie Leben, desinfizieren Sie ihre Hände – mit diesem Motto wird zum ersten, weltweiten Händehygiene-Tag am 5. Mai aufgerufen. Maßnahmen zur Händehygiene sind nämlich eine einfache, kostengünstige und sehr effektive Präventionsmaßnahme, um die Verbreitung von Krankheitserregern in Kliniken zu verringern.

Anlässlich des Welt-Asthma-Tags am 5. Mai raten die Lungenärzte der Deutschen Lungenstiftung e.V. (DLS) in Hannover Patienten mit schwerem oder schlecht kontrolliertem Asthma sich vor Lebensmitteln mit Glutamat in Acht zu nehmen. Diese können lebensbedrohliche Überempfindlichkeitsreaktionen hervorrufen.

Rauchen gilt als das mit Abstand größte Todesrisiko, geschätzt 140 000 Menschen sterben in Deutschland jährlich an den Folgen der Sucht. Dennoch gilt die Nikotin-Ersatztherapie bei den gesetzlichen Kassen als Life-Style-Produkt. Experten fordern ein Umdenken.

Forscher des Helmholtz Zentrums München und der Universität Pittsburgh haben genetisch festgelegte Abläufe in der Lungenentwicklung von Mäusen nachverfolgt. Dabei konnten sie zeigen, dass bestimmte Genvarianten die Lungenfunktion der Mäuse beeinflussen. Diese könnten auch beim Menschen eine erhöhte Anfälligkeit gegenüber Lungenerkrankungen wie Asthma oder chronisch obstruktiver Bronchitis verursachen.

Wissenschaftler in Saarbrücken und Stuttgart entwickeln Substanzen zur Krebsbekämpfung, die eingeatmet werden können. Auf diesem Wege wollen sie das Enzym Telomerase in den Krebszellen hemmen, das normalerweise Alterungsprozesse steuert, bösartigen Krebszellen allerdings ein uneingeschränktes Wachstum ermöglicht.

Shisha-Rauchen wird unter Jugendlichen in Deutschland immer populärer. Offenbar ohne, dass die damit verbundenen Gefahren für die Gesundheit bekannt wären. Dabei sind Wasserpfeifen womöglich noch schädlicher als Zigaretten! Darauf weisen die Lungenärzte der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) in Werne hin.