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Wer als COPD-Patient, dessen Krankheit sich verschlechtert und im Krankenhaus behandelt werden muss, zu spät oder gar keine Antibiotika einnimmt, hat ein größeres Risiko, beatmet werden zu müssen, einen erneuten Rückfall zu erleiden oder eher zu sterben. Davor warnen die Lungenärzte der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP).

Was einen Krankheitserreger in genetischer Hinsicht von einem harmlosen Bakterium unterscheidet, haben jetzt Forscher der TU Kaiserslautern beschrieben, indem sie die Genausstattung (das Genom) eines harmlosen, nächsten Verwandten von Pneumokokken, Streptococcus mitis, entschlüsselten.

Für die Therapie bei COPD steht mit dem Beta-2-Agonisten Indacaterol eine neue Therapie-Option zur Verfügung, die sich gut in das bekannte Schema der COPD-Stufentherapie eingliedert.

Eine Dyspnoe wird - wie kaum ein anderes Symptom - als beängstigend und bedrohlich empfunden. Den Betroffenen wird ihre Atmung unangenehm bewusst. Atmung ist eine besondere Vitalfunktion mit sehr komplexen Regelkreisen, sagt Dr. Andreas Rembert Koczulla in seiner CME-Fortbildungseinheit "Atemnot - was steckt dahinter?"

Schon seit einiger Zeit ist klar: Die chronisch-obstruktive Lungenkrankheit (COPD) betrifft nicht nur die Lunge, sondern auch noch andere Organe, etwa das Herz. Bei bis zu 30 Prozent der COPD-Patienten ist das Herz-Kreislauf-System beeinträchtigt, oft in Form einer KHK.

Wie Zellen des Immunsystems einen Schimmelpilz davon abhalten, sich in der Lunge auszubreiten und Krankheiten zu verursachen, haben Wissenschaftler der Universitäten Magdeburg und Jena erstmals an Labormäusen zeigen können. Bestimmte Abwehrzellen (neutrophile Granulozyten) hüllen Sporen des Schimmelpilzes Aspergillus fumigatus mit einem Netz aus DNA-Fäden zunächst ein und zerstören sie dann.

Bei Patienten mit chronisch-obstruktiver Lungenkrankheit (COPD) Exazerbationen vorzubeugen, lohnt sich auch in kardiovaskulärer Hinsicht. Denn in den ersten Tagen nach einer Exazerbation ist das Risiko für Myokardinfarkt und Schlaganfall deutlich erhöht