COPD und Medikamente

Je mehr Antibiotika verschrieben und genutzt werden, desto mehr nimmt die Resistenz der Erreger zu. Das besondere Problem ist, dass das nicht nur diejenigen betrifft, die diese Medikamente einnehmen, sondern auch alle anderen.

20% der Deutschen reagieren nicht mehr auf Antibiotika. Der häufigste Grund für die Misere: Ärzte verschreiben die Medikamente zu häufig und falsch.

FRANKFURT AM MAIN (ikr). Die Nutzenbewertung von Arzneimitteln halten pharmazeutische Unternehmen wie AstraZeneca prinzipiell für sinnvoll. Mitglieder der Geschäftsleitung kritisieren jedoch das konkrete Vorgehen des Institutes für Qualität und Wirtschaftlichkeit (IQWiG) etwa bei der Bewertung von Fixkombinationen bei Asthma.

In einer Studie ist mit Salmeterol plus Fluticason die Sterberate tendenziell vermindertMÜNCHEN (cin). Die Sterberate bei vielen relevanten Krankheiten wie KHK oder Apoplexie ist gesunken - hat aber bei COPD stark zugenommen. Durch Medikation ist die Sterberate jedoch tendenziell verringert. Das belegt eine aktuelle Studie, in der Patienten Salmeterol plus Fluticason inhalierten.

Topisches Glukokortikoid wird ein- bis zweimal am Tag in die Nase gesprüht / Keine systemischen Wirkungen BERLIN (gvg). Bei Patienten mit chronisch verstopfter Nase, etwa wegen einer allergischen Rhinitis, können topische Glukokortikoide wie Mometason die Lebensqualität verbessern. Zur Abklärung der Ursache ist in jedem Fall eine umfangreiche Diagnostik empfehlenswert.

Brisbane/Kalifornien - Die Hoffnungen, das Fortschreiten der tödlichen Lungenvernarbung bei der idiopathischen Lungenfibrose (IPF) durch regelmäßige Gabe von Interferon gamma 1b zu bremsen, haben sich endgültig zerschlagen. Der US-amerikanische Hersteller brach eine Phase-III-Studie ab, nachdem in einer Zwischenauswertung die Sterblichkeit höher war als im Placebo-Arm.

Breitspektrum-Antibiotikum wirkt sowohl gegen grampositive als auch gegen gramnegative BakterienBREMEN (grue). Das Breitspektrum-Antibiotikum Tigecyclin wirkt gegen grampositive und gramnegative Krankheitserreger. Auf Intensivstationen hat sich das Mittel gegen resistente Staphylokokken und Enterobakterien bewährt. Eine Zulassungserweiterung zur Therapie bei Pneumonien wird angestrebt.