COPD und Medikamente

Mit Therapie haben die Patienten seltener Exazerbationen / Weniger KlinikaufenthalteDas langwirksame Anticholinergikum Tiotropium verringert bei COPD-Kranken die Dyspnoe und senkt die Exazerbationsrate. Das belegen neue Studiendaten. Bessert sich die Kurzatmigkeit, werden die Patienten auch körperlich belastbarer.

MANNHEIM (grue). Das langwirksame Anticholinergikum Tiotropium soll im nächsten Jahr als Dosier- aerosol mit dem Inhaliersystem Respimat® angeboten werden. Ein Vorteil: Das Medikament kann dann niedriger dosiert werden.

MANNHEIM (otc). Inhalierbare Glukokortikoide (ICS) gehören unbestritten zur Basistherapie bei Patienten mit Asthma. Häufig lässt jedoch die Therapietreue zu wünschen übrig: Studien haben ergeben, dass nur etwa jeder vierte Asthmakranke das verordnete ICS regelmäßig inhaliert.

MANNHEIM (otc). Neue Erkenntnisse bestätigen, dass eine gleichzeitige Therapie mit inhalativen Steroiden (ICS) und langwirksamen β2-Mimetika sinnvoll ist. Denn antiobstruktive und antientzündliche Effekte scheinen nicht nur parallel abzulaufen, sondern sich auch gegenseitig positiv zu beeinflussen.

Bei Ciclesonid wurden keine Auswirkungen auf das Wachstum nachgewiesen MANNHEIM (otc). Inhalierbare Glukokortikoide (ICS) gehören unbestritten zur Basistherapie bei Patienten mit Asthma. Häufig lässt jedoch die Therapietreue zu wünschen übrig: Studien haben ergeben, dass nur etwa jeder vierte Asthmakranke das verordnete ICS regelmäßig inhaliert.

Gute Erfolgschancen bei leicht erkrankten Patienten / Resistenzrate von Pneumokokken beträgt über 15 Prozent MANNHEIM (otc). Die Resistenzrate von Pneumokokken gegen Makrolidantibiotika liegt in Deutschland bereits bei über 15 Prozent. Makrolide sollten daher als Monotherapie bei Pneumonie nur noch bei leicht kranken Patienten, etwa solchen ohne Bewusstseinstrübung und mit einer Atemfrequenz von unter 30 / min, eingesetzt werden, rät Professor Tom Schaberg.

NEU-ISENBURG (eb). Der Endothelin-Rezeptor-Antagonist Bosentan verbessert die Hämodynamik bei Patienten mit inoperabler chronischer thromboembolischer pulmonaler Hypertonie (CTEPH). Das belegen erste Ergebnisse der randomisierten BENEFIT*-Studie.