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Das regelmäßige Einatmen von Tabakrauch am Arbeitsplatz erhöht das Risiko für Lungenkrebs um 24 Prozent und kann – bei besonders starker Belastung – sogar auf das Doppelte ansteigen. Das berichten Forscher vom internationalen Krebsforschungszentrum der WHO in Lyon.

Breitspektrum-Antibiotikum wirkt sowohl gegen grampositive als auch gegen gramnegative BakterienBREMEN (grue). Das Breitspektrum-Antibiotikum Tigecyclin wirkt gegen grampositive und gramnegative Krankheitserreger. Auf Intensivstationen hat sich das Mittel gegen resistente Staphylokokken und Enterobakterien bewährt. Eine Zulassungserweiterung zur Therapie bei Pneumonien wird angestrebt.

Eine Kombination von angereichertem Sauerstoff mit Helium ergibt ein Inhalationsgemisch, das die körperliche Leistungskraft von COPD-Patienten im Vergleich zu normaler Raumluft oder einem Sauerstoffgemisch mit Stickstoff erheblich steigert. Das hat ein US-Amerikaner im Rahmen seiner Doktorarbeit herausgefunden.

so lautet der Titel einer Broschüre des hessischen Kultusministeriums, die Kultusministerin Karin Wolff in den letzten Wochen in zwei Versionen an Schulleitungen und Schüler herausgegeben hat. Ca. 12.000 Personen warten allein in Deutschland auf ein Spenderorgan; jeder Dritte Patient auf der Warteliste stirbt, bevor ein passendes Spenderorgan gefunden ist.

Selektiver Endothelin-Antagonist ähnlich wirksam wie etabliertes Präparat / Anstieg der Lebertransaminasen seltenMÜNCHEN (skh). Zur Therapie bei Lungenhochdruck gibt es jetzt ein neues Medikament: Mit dem selektiven Endothelin-Antagonisten Sitaxentan verbessert sich die körperliche Leistungsfähigkeit von Patienten mit pulmonaler Hypertonie (PH) signifikant (wir berichteten kurz). Zudem bewirkt Sitaxentan nur selten einen Anstieg der Lebertransaminasen.

Die Sterbehäufigkeit von COPD-Patienten ist nach einer Krankenhausbehandlung wegen akuter Verschlechterung des Gesundheitszustands doppelt so groß, wenn sie gleichzeitig unter Depressionen leiden. Darauf weist Prof. Dieter Köhler, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Pneumologe und Beatmungsmedizin hin.

Jena. Wie kaum ein anderer Bereich der modernen Medizin hat sich die Transplantationsmedizin in kurzer Zeit zu einem zentralen Bestandteil ärztlicher Heilkunst entwickelt. In nur wenigen Jahren - erst seit etwa 20 Jahren wird routinemäßig transplantiert - hat sich nicht nur die Erfolgsquote von Organverpflanzungen deutlich erhöht. Damit ist auch der Bedarf an den lebensrettenden Operationen dramatisch gestiegen. "Heute ist der Mangel an geeigneten Spenderorganen daher das zentrale Problem der Transplantationsmedizin", beschreibt PD Dr. Arno Kornberg, Chirurg am Universitätsklinikum Jena, die aktuelle Situation. "Unsere Hauptaufgabe ist es diesen Mangel durch eine verstärkte Werbung für die Organspende zu lindern und durch die Entwicklung neuer medizinischer Methoden und Ansätze Alternativen zu schaffen."