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Atemwegsinfektionen: Sieben kontrollierte Studien belegen den Nutzen der PCT-gesteuerten Therapie / 2. Nationales InnovationsforumSieben kontrollierte Studien haben mittlerweile ergeben, dass sich die Antibiotikatherapie bei akuten Atemwegsinfekten mittels Bestimmung des Biomarkers PCT steuern lässt. Die Schweiz hat daraus längst Konsequenzen gezogen. Andere Länder zögern.

Husten ist eines der häufigsten Symptome in der hausärztlichen Praxis: Weltweit leiden bis zu 40 Prozent der Bevölkerung an chronischem Husten, und akuter Husten ist der häufigste Grund für die Konsultation eines Arztes.

Bei einer Langzeitsauerstofftherapie muss der Patient mehrere Stunden täglich eine Nasenbrille tragen, die bisher aus dem angeblich gesundheitsschädlichen PVC bestand. Jetzt gibt es ein Alternativmaterial: Silikon, das seinen höheren Preis offenbar auch wert ist, weil es noch weitere Vorteile bietet.

Ein Husten, der mehr als drei oder vier Wochen anhält, kann möglicherweise auf eine ernsthafte Erkrankung hinweisen, die man von einem Arzt abklären lassen sollte. Demgegenüber können Patenten bei einer banalen Erkältung sich mit bewährten Hausmitteln auch selber helfen. Darauf weisen die Lungenärzte der Deutschen Lungenstiftung e.V. (DLS) in Hannover hin.

Über den Stellenwert und die Methodik der Trainingstherapie für Patienten mit COPD werden am 14.11. Experten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz in Bad Reichenhall auf dem D-A-CH-Symposium referieren. Neben den primären Zielgruppen Ärzte, Sport- und Physiotherapeuten dürfte die Veranstaltung auch für Patienten, Kostenträger oder Journalisten von großem Interesse sein, die sich eingehender mit der Thematik beschäftigen möchten. Die Teilnahme ist kostenlos.

Am 06.11.2001 wurde eine Selbsthilfegruppe (SHG) für Patienten mit COPD und Lungenemphysem von Jens Lingemann - selbst Betroffener - in Hattingen an der Ruhr gegründet. Mittlerweile feiert die Organisation Lungenemphysem-COPD Deutschland nun Ihr achtjähriges Jubiläum.

Einen neuartigen Risikoindex für COPD-Patienten haben Forscher aus den USA, Spanien und den Niederlanden entwickelt. Dieser so genannte ADO-Index (für Age, Dyspnoea, Obstruction) berücksichtigt neben der Leistungsfähigkeit der Lungen auch, wie alt die Patienten sind und wie stark sie an Atemnot leiden, und kann so das Sterberisiko jedes einzelnen Patienten objektiver aufzeigen. Das soll dabei helfen, diejenigen Patienten zu identifizieren, die von einer umfassenderen Behandlung profitieren könnten.