Aktuelles
- Details
- Kategorie: COPD und Ernährung
„Aber COPD ist doch eine Lungenerkrankung – was hat das denn mit der Ernährung zu tun?“ Diese überraschte Frage stellen uns immer wieder Patientinnen, Patienten und ebenso deren Angehörige während ihres Rehabilitationsaufenthaltes in unserer Klinik, schildern die Ernährungstherapeutinnen Roxana J. Nolte-Jochheim, B.Sc. und Britta Ziebarth, M.Sc. im Editorial der Sonderausgabe Ernährung der Fachzeitschrift Patienten-Bibliothek – Atemwege und Lunge über Ihre Erfahrungen. Tatsache ist, eine auf die Erkrankung abgestimmte Ernährung spielt eine wesentliche Rolle für das Fortschreiten und hat Einfluss auf die Lebensqualität auch bei dieser chronischen Erkrankung.
So sollte jeder COPD-Betroffene beispielsweise wissen, dass Pökelsalz sehr ungünstige Auswirkungen auf die erkrankte Lunge hat, dass Ballaststoffe für eine gute Darm-Lungen-Kommunikation sorgen und entzündungshemmende Stoffe, wie z.B. Omega-3-Fettsäuren das Immunsystem hilfreich unterstützen.
Der individuelle Ernährungszustand entscheidet mit über den Verlauf der Erkrankung, die Qualität der Ernährung über die Belastbarkeit und nicht zuletzt stellen Lebensmittel die Nährstoffversorgung des Körpers sicher.
Die Sonderausgabe Ernährung informiert über verschiedene Themenbereiche der Ernährung bei COPD und liefert zusätzlich Anregungen für eine abwechslungsreiche Küche. Auf diesem Wege können sich Betroffene wertvolles Wissen und Kompetenz aneignen, um eigenständig die Ernährung als wichtigen Baustein im Rahmen der Therapie ihrer Lungenerkrankung zu etablieren.
Kapitelübersicht:
• Basisinformationen
• Ernährungssituation
• Eiweißbedarf
• Untergewicht
• Übergewicht
• Entzündung
• Magen und Darm
• Osteoporose
• Gut zu wissen
• Tipps
Die 64-seitige Sonderausgabe kann online gelesen werden auf www.Patienten-Bibliothek.de sowie auf den Internetseiten der Kooperationspartner
COPD Deutschland e.V. – www.copd-deutschland.de,
Patientenorganisation Lungenemphysem-COPD Deutschland – www.lungenemphysem-copd.de
Alpha1 Deutschland e.V. – www.alpha1-deutschland.org
Die Printausgabe ist ab sofort über das Bestellsystem www.Patienten-Bibliothek.de erhältlich. Beachten Sie dort die Hinweise für Privatpersonen.
Quelle Patienten-Bibliothek = Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
- Details
- Kategorie: Kardiologie
Gleich und gleich gesellt sich gern
COPD-Patienten leiden häufig auch unter kardiovaskulären Erkrankungen. Die Komorbiditäten erhöhen die Hospitalisierungsrate, verkürzen das Überleben und reduzieren die Lebensqualität. Doch leider werden sie häufig nicht wahrgenommen. So bleibt die Chance, die Situation durch eine optimierte Therapie zu verbessern, ungenutzt.
Zur engen Assoziation zwischen COPD und kardiovaskulären Erkrankungen (CVD) tragen verschiedene Komponenten bei: gemeinsame Risikofaktoren und Pathomechanismen, negative kardiovaskuläre Auswirkungen der COPD sowie ungünstige Effekte von Lungen- und Herzmedikamenten auf die jeweils andere Erkrankung.
- Details
- Kategorie: Symposium-Lunge
Am Samstag, den 3.9.2022 fand das 14. Symposium-Lunge zum zweiten Mal als virtuelle Veranstaltung statt. Alle Vorträge und Interviews lassen sich kostenlos in einem Video nachverfolgen…
Das Motto und Thema des diesjährigen Symposiums Lunge lautete: „COPD und Lungenemphysem - Erste Anzeichen erkennen, Diagnostik und mögliche Therapieoptionen“
In acht verständlich referierten Vorträgen wurden diese Themen behandelt
- Details
- Kategorie: Behandlungsoptionen
Die nach Angaben der Autoren erste randomisierte, kontrollierte Studie zum Vergleich zweier Verfahren zur Lungenvolumenreduktion bei Patienten mit Emphysem hat ergeben, dass beide zu ähnlichen Verbesserungen der Lungenfunktion, der Atemnot und der körperlichen Leistungsfähigkeit führen.
Die Ergebnisse der Studie zur Lungenvolumenreduktionschirurgie (LVRS) und bronchoskopischen Lungenvolumenreduktion (BVLR), die Anfang September auf dem internationalen Kongress der European Respiratory Society (ERS) in Barcelona (Spanien) vorgestellt wurden, sollten Ärzte und Patienten bei der Auswahl des jeweils besten Ansatzes zur Behandlung eines Emphysems unterstützen könne, glauben die Wissenschaftler.
- Details
- Kategorie: Symposium-Lunge
Die wichtigsten Formen der Atemtherapie und des körperlichen Trainings werden Dr. rer. medic. Sebastian Teschler, Physio- und Atmungstherapeut der ZWANZIG-NEUN-FÜNF Essen GmbH, und Andrea Huhn, Physio- und Atmungstherapeutin der ZWANZIG-NEUN-FÜNF Essen GmbH, in ihren Vorträgen auf dem 14. Symposium Lunge 2022 am 3.9.2022 vorstellen.
Atemtherapie und körperliches Training (einschließlich der Bewegungsaktivität im Alltag) sind zentrale Bestandteile der Behandlung einer COPD: Mit Atemtechniken wie z. B „Lippenbremse“ und Hustenmanagement können Sie Ihrer Luftnot entgegenwirken. Und durch regelmäßige Bewegung können Sie einen günstigeren Verlauf der Erkrankung mit weniger akuten Verschlechterungen bewirken und beugen Nebenerkrankungen und Infekten vor.
- Details
- Kategorie: Symposium-Lunge
Die Ursachen und Auswirkungen von Mangelernährung bei COPD-Patienten sowie die Methoden der Ernährungstherapie bei Unter- wie auch Übergewicht werden Roxana J. Nolte-Jochheim (Ernährungstherapie Wyk auf Föhr) und Britta Ziebarth (Ökotrophologie Wyk auf Föhr) in ihren Vorträgen auf dem 14. Symposium Lunge 2022 am 3.9.2022 näher erläutern.
Die Ernährungstherapie bei COPD wird als Therapiebaustein oftmals unterschätzt. Dabei spielt der Ernährungszustand eine bedeutende Rolle im Verlauf der COPD Erkrankung: Er beeinflusst die körperliche Belastbarkeit, das Immunsystem und nicht zuletzt das Risiko der Sterblichkeit. Eine gute Ernährungstherapie verbessert den Ernährungszustand und somit die Prognose der COPD.
- Details
- Kategorie: Studien
Überdosierungen bei der inhalativen Therapie von COPD sind offenbar nicht selten der Grund für eine Notaufnahme der Patienten. Manche Betroffene werden aber auch nicht Leitlinien-gerecht behandelt.
In einer Beobachtungsstudie ADRED (Adverse Drug Reactions in Emergency Departments) zeigte sich, dass Überdosierungen inhalativer Therapien bei COPD nicht besonders selten ein Grund für die Patienten sind, die Notaufnahme aufzusuchen. Ein Teil der Patientinnen und Patienten mit COPD erhält aber offenbar auch nicht eine den Leitlinien entsprechende Therapie.