Aktuelles

Patienten mit obstruktiver Schlafapnoe oder mit Bluthochdruck haben eines gemeinsam: Ihr Herz weist ähnliche strukturelle Veränderungen auf. Britische Forscher haben jedoch einen Weg gefunden, wie diese sich zurückbilden.

Während die deutsche Politik über ein Verbot von Handel und Verkauf der elektrischen Zigaretten diskutiert, werden die ersten Produkte bereits als Arzneimittel bezeichnet. Das bedeutet, dass sie ein Zulassungsverfahren durchlaufen müssen, um vertrieben werden zu dürfen.

Eine Erkältung ist für viele Deutsche kein Grund, am Arbeitsplatz zu fehlen. Gut jeder zweite Berufstätige (63,9%) glaubt, es sich nicht erlauben zu können, wegen einer einfachen Erkältung nicht im Büro zu erscheinen. Das ergab eine Umfrage der Gfk Marktforschung Nürnberg. Nur 37,5% der Befragten meint, dass ihr Arbeitgeber Verständnis dafür hätte, wenn sie sich wegen Husten und Schnupfen krank melden und die Kollegen nicht anstecken wollen.

Rauchverbote lassen Herzen höher schlagenWeniger Qualm, weniger Herzinfarkte und Klinikeinweisungen: Vom verbesserten Nichtraucherschutz in Deutschland profitieren die Menschen - und auch das Gesundheitssystem. Das zeigt jetzt eine Studie der DAK-Gesundheit.

Patienten mit einer chronisch obstruktiven Bronchitis (COPD), die große Mengen an gepökeltem Fleisch wie etwa Würste oder Speck essen, riskieren, dass sich der Zustand der Atemwegserkrankung verschlechtert. Das ist das Ergebnis einer spanischen Studie des Center for Research in Environmental Epidemiology in Barcelona. Schon wer mehr als eine Scheibe Schinken am Tag verzehrte, verdoppelte damit sein Risiko für einen Krankenhausaufenthalt.

Über die Definition und Abgrenzung der Krankheitsbilder COPD und Asthma wird Prof. Helmut Teschler von der Ruhrlandklinik (Westdeutsches Lungenzentrum) in Essen auf dem 5. Symposium Lunge am Samstag, den 09. Juni 2012 in Hattingen einen Vortrag halten.

Werden Antibiotika falsch eingenommen, können sich Resistenzen bilden. Das bedeutet, dass die Mittel irgendwann gegen bestimmte Bakterien nicht mehr wirken. Patienten sollten daher ein Antibiotikum immer so wie vom Arzt verordnet einnehmen, betont Erika Fink, Präsidentin der Bundesapothekerkammer in Berlin. Dazu gehöre auch, sich an die vorgeschriebene Dauer der Behandlung zu halten. Diese hänge vom Wirkstoff und der damit behandelnden Erkrankung ab.