Aktuelles

Leiden Menschen mit Lungenkrebs zusätzlich an einer COPD, kann dies eine Operation unmöglich machen. Hier bietet die stereotaktische Bestrahlung eine Option, teilt die Deutsche Gesellschaft für Radioonkologie (DEGRO) aus Anlass einer aktuellen Studie mit.

Morphin kann bei COPD-Kranken mit schwerer Dyspnoe die Symptome lindern, wenn andere Mittel nicht helfen.Künftig können COPD- Patienten mit therapieresistenter Atemnot Opoide bekommen.Welchen Stellenwert sollte Morphin für COPD-Patienten mit therapierefraktärer Atemnot haben?

Zur Lungenvolumenreduktion bei Patienten mit Lungenemphysem stehen verschiedene endoskopische(bronchoskopische) Methoden zur Verfügung, die Prof. Dr. med. Jürgen Behr, Direktor der Medizinischen Klinik III für Pneumologie, Allergologie, Schlaf- und Beatmungsmedizin am Universitätsklinikum Bergmannsheil in Bochum, in einem Vortrag auf dem 5. Symposium Lunge (am Samstag, den 09. Juni 2012 in Hattingen) vorstellen wird. Ob und welche davon geeignet sein könnte, muss individuell für jeden Patienten herausgefunden werden. Dabei sind die Vor- und Nachteile der einzelnen Verfahren gegeneinander abzuwägen.

Die so genannte Eva-Studie zur chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) hat sich zum Ziel gesetzt, diejenigen Gene zu identifizieren, die an der Entwicklung zweier Subtypen der Krankheit – dem Emphysem (Lungenüberblähung) und der Verengung der Atemwege (Obstruktion) - beteiligt sind. Wissenschaftler des HelmholtzZentrums München und Ärzte der Asklepios Fachkliniken München Gauting arbeiten daran Hand in Hand.

Husten, Auswurf, Atemnot: Die durch Rauchen hervorgerufene Chronisch-obstruktive Lungenerkrankung (COPD) ist die vierthäufigste Todesursache in Deutschland. Frauen sind besonders gefährdet.Tabak ist der weltweit am häufigsten verwendete Suchtstoff. Es gibt mehr als eine Milliarde Raucher auf der Welt. die Entwicklungsländer holen rasant auf. Tabak ist eine "psychoaktive" Droge und Nikotin ist einer der stärksten Suchtstoffe überhaupt. Schon wenige Sekunden nach dem ersten Lungenzug gelangt Nikotin über das Blut direkt ins Gehirn.

Aus welchen Gründen für viele Patienten mit COPD und Lungenemphysem ab einem gewissen Zeitpunkt eine Langzeitsauerstoff- therapie oder nicht-invasive Beatmung erforderlich wird und was diese Therapieformen im Einzelnen beinhalten – all dies wird Prof. Dr. med. Kurt Rasche vom Bergischen Lungenzentrum (Helios-Klinik für Pneumologie, Schlaf- und Beatmungsmedizin) in Wuppertal den Besuchern des 5. Symposiums Lunge ( am Samstag, den 09. Juni 2012 in Hattingen) in einem Vortrag erläutern

Kortison ist unbestritten das wirksamste, antientzündlich wirkende Medikament und damit ein Lebensretter. Im Hinblick auf seine Nebenwirkungen mag es manch einer aber auch als Teufelszeug verfluchen. Das Ausmaß unerwünschter Nebenwirkungen hängt allerdings ganz entscheidend von der Anwendungsform, Dosis und Therapiedauer des gewählten Kortisonpräparats ab. Dies wird Prof. Dr. Adrian Gillissen, Klinikdirektor der Klinik für Lungen- und Bronchialmedizin in Kassel, in seinem Vortrag auf dem 5. Symposium Lunge am Samstag, den 09. Juni 2012 in Hattingen näher erläutern.