Aktuelles

Die Pilotenvereinigung Cockpit (VC) wirft einigen Airlines vor, die Gesundheit der Reisenden zu gefährden, um Geld zu sparen. Die Ozonbelastung in der Atemluft vieler Flugzeuge sei zu hoch. Besatzungen und Fluggäste würden auf Kurz- und Mittelstrecken nicht ausreichend vor dem die Atemwege reizenden Gas geschützt.

Patienten mit der chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung leiden nachts und morgens besonders stark unter Atemwegsbeschwerden. Vergleichbar mit dem Asthma bronchiale kann offenbar auch die chronisch-obstruktive Lungenerkrankung (COPD) mit einer zirkadianen Atemwegssymptomatik einhergehen. Zahlreiche Patienten beklagen morgens nach dem Aufwachen die stärksten Symptome. Der Grund: Der Tonus der unteren Atemwege nimmt in der Nacht zu, so dass deren Obstruktion in den frühen Morgenstunden ein Maximum erreicht. Daher sollte auch die bronchodilatatorische Therapie diesem Biorhythmus angepasst werden

Am Samstag, den 12. Oktober 2013 wird von 9:00 bis 18:00 Uhr im nordrhein-westfälischen Hattingen das 6. Symposium Lunge unter dem Motto „COPD und Lungenemphysem“ stattfinden. Die Patientenorganisation Lungenemphysem - COPD Deutschland als Veranstalter hat nun das Programm veröffentlicht. Auch der Lungeninformationsdienst wird erstmals mit einem Informationsstand auf der Veranstaltung vertreten sein.

Hierzulande wird Tuberkulose von vielen Ärzten und Patienten unterschätzt. Dabei breiten sich zunehmend auch Tuberkulose-Bakterien aus, die gegen die herkömmlichen Medikamente unempfindlich (resistent) sind. Davor warnt der Präsident des Deutschen Zentralkomitees zur Bekämpfung der Tuberkulose (DZK) und der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP), Prof. Tobias Welte.

Ein Emphysem trägt zur Prognose der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung bei. Doch man kann einiges tun, um Patienten das Leben zu erleichtern. Bei der Einteilung der COPD in Schweregrade stützt man sich vor allem auf die bronchiale Obstruktion – die Strukturveränderungen der Lunge werden dagegen vernachlässigt, kritisiert Professor Dr. Friedrich Kummer aus Wien. Dies liegt wahrscheinlich daran, dass sie in der Routinediagnostik schlechter erfasst werden können.

Asthma bronchiale und COPD sind zwei völlig verschiedene Erkrankungen, die sich hinsichtlich der Ursachen, des Verlaufs und der Prognose unterscheiden und trotz ähnlicher Symptome (z.B. Luftnot) unterschiedliche Therapien erfordern. Über Möglichkeiten der Differentialdiagnostik handelt der Vortrag von Prof. Helmut Teschler von der Ruhrlandklinik Essen, den er auf dem 6. Symposium Lunge am Samstag, den 12. Oktober 2013 in Hattingen, halten wird.

Entzündungsprozesse nehmen eine zentrale Funktion in der Entstehung und Ausprägung chronischer Lungenerkrankungen wie Asthma, COPD, Lungenfibrose oder Mukoviszidose ein. Mit welchen aktuellen Behandlungsansätzen Mediziner die Entzündung bekämpfen und was Patienten selbst tun können, um ihre Lebensqualität trotz chronischer Erkrankung bestmöglich zu erhalten – Antworten auf diese Fragen werden auf dem Patientenforum Lunge am 17. Juli in München/Großhadern im Mittelpunkt stehen.