Aktuelles

Für die Herbst- und Wintermonate gilt es jetzt wieder, alle Register gegen Grippeviren zu ziehen: Außer Impfungen sind Hygiene sowie Arzneien für Grippekranke essenziell im Kampf gegen Influenza. Bei der Diagnose hilft der Grippe-Index vom Robert Koch-Institut (RKI).

Das Unternehmen Boehringer Ingelheim hat die Rekrutierung für das klinische Phase-III-Studienprogramm TOviTO begonnen. Das Programm untersucht die tägliche Einmalgabe der Fixdosiskombination von Tiotropium und Olodaterol in der Behandlung von Patienten mit chronisch-obstruktiver Lungenerkrankung (COPD).

Kinder, die Asthma haben, sind besonders gefährdet, nach einer Infektion mit Grippe wegen Komplikationen - wie z.B. schweren Lungenentzündungen - im Krankenhaus behandelt werden zu müssen. Die Lungenärzte der Deutschen Lungenstiftung (DLS) raten ihnen deshalb zu einer Schutzimpfung gegen Grippe, die alljährlich aufgefrischt werden sollte.

Beim Einsatz von Stammzellen zur künftigen Behandlung von genetisch bedingten Krankheiten sind britische Forscher einen Schritt weiter gekommen. Sie nutzten genmanipulierte induzierte pluripotente Stammzellen (iPS-Zellen), die aus Hautzellen von Patienten mit Alpha-1-Antitrypsin-Mangel gewonnen wurden.

Der Schweregrad einer COPD wird vor allem nach der Einsekunden-Kapazität (FEV 1) bemessen. Es kann jedoch ein schweres Emphysem vorliegen, auch wenn der FEV 1- Wert völlig normal ist.Drei Patienten mit chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD), die im Lungenfunktionstest eine nahezu normale bis hochnormale FEV1 aufweisen, stellte Dr. Sabine Becker von den Asklepios-Fachkliniken München-Gauting vor*.

Ein internationales Forscherteam hat sechzehn Genvarianten im menschlichen Genom identifiziert, die direkten Einfluss auf die Funktionstüchtigkeit der menschlichen Lunge (Lungenfunktion) zu haben scheinen. Damit könnten Ursachen für Lungenerkrankungen wie der chronisch-obstruktiven Lungenkrankheit (COPD) künftig auch aus molekularer Sicht besser aufgeklärt werden, was wiederum neue Präventionsstrategien und Therapien befördern dürfte.

Forscher am Dresdner Uniklinikum haben ein Konzept zur variablen Beatmung von Patienten entwickelt und patentieren lassen: Mit einer an die natürliche Atmung angepassten maschinellen Beatmung soll das Risiko von Lungenschäden verringert und die Dauer der Beatmung verkürzt werden.