Aktuelles

In diesem Jahr findet in der Zeit um den 17. September 2011 herum der Deutsche Lungentag bereits zum 14. Mal in Folge statt. Mit dem jährlich wiederkehrenden "Aktionstag" soll die Bevölkerung über die Möglichkeiten der Prophylaxe, Früherkennung und Behandlung von Atemwegs- und Lungenkrankheiten informiert werden. Anlässlich des bundesweit stattfindenden Lungentages wird es in vielen Städten Deutschlands öffentliche Informationsveranstaltungen geben.

Bei pulmonal-arterieller Hypertonie hat es beträchtliche Fortschritte in der Therapie gegeben.Lungenhochdruck bedeutet auch Umbau des GewebesAtemnot beim Treppensteigen: Das kann Zeichen einer PAH sein.Ist die Lunge chronisch krank, kann sie ganz schön unter Druck geraten, was wiederum den Verlauf der Lungenerkrankung selbst verschlechtert. Was die Therapie angeht, sind bisher nur Patienten mit pulmonalarterieller Hypertonie (PAH) - als einer der Unterformen des Lungenhochdrucks - gut zu behandeln.

Auf ein innovatives Verfahren für Patienten mit einem fortgeschrittenen Lungenemphysem hat die Universitätsmedizin Greifswald hingewiesen. Dabei erhalten die Patienten ein Miniventil, das ihnen wieder Luft verschafft.

In einer Untersuchung mit über 280 Lungentransplantierten fanden belgische Forscher einen Zusammenhang zwischen der Nähe des Wohnorts zu einer Hauptverkehrsstraße und dem Risiko einer chronischen Abstoßungsreaktion.

Lungenkranke, die unter COPD und Schlafapnoe leiden, sollten nachts mit einer Atemmaske schlafen, die ihnen stetig Raumluft mit geringem Überdruck zuführt und so die Atemwege offen hält. Diese sog. CPAP-Therapie kann nicht nur die Lebensdauer der Patienten deutlich verlängern, sondern auch ihre Lebensqualität entscheidend verbessern. Darauf weisen die Lungenärzte der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) in Berlin hin.

Eine langfristige Prophylaxe mit dem Antibiotikum Azithromycin kann tödliche Exazerbationen einer chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) vorbeugen. Der Preis ist jedoch ein Anstieg von Hörstörungen sowie die Induktion von Makrolidresistenzen, wie eine randomisierte klinische Studie im New England Journal of Medicine (2011; 365:689-698) ergab.

Eine hohe Staubbelastung oder Zigarettenrauch galten bisher als Ursache der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD). Doch es wird deutlich, dass spezielle Immunzellen das Lungengewebe der Patienten angreifen und das Fortschreiten der Krankheit beschleunigen.