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Die Antibiotika Azithromycin und Ciprofloxacin könnten die Beschwerden von Patienten mit Bronchiektasen lindern.

Ganzkörper-Plethysmographie. Während einer Ganzkörper-Plethysmographie (in der Arztpraxis oft als "große Lungenfunktion" bezeichnet) können auch der Atemwegswiderstand Raw und das sogenannte Residualvolumen RV – das Luftvolumen, das nach vollständiger Ausatmung in der Lunge zurückbleibt – bestimmt werden. Diese Methode ist weniger von der Mitarbeit des Patienten abhängig und auch für Schwerkranke geeignet, denen das forcierte Ausatmen bei der kleinen Lungenfunktionsprüfung, der Spirometrie, Mühe bereitet. Der Patient sitzt in einer geschlossenen gläsernen Kammer, deren Volumen bekannt ist und führt über einen Schlauch verschiedene spirometrische Tests durch.

COPD wird umgangssprachlich auch Raucherhusten oder Raucherlunge genannt. Dies ist zwar nicht ganz korrekt, trifft aber zumindest teilweise den Ursprung dieser Erkrankung.Die Abkürzung COPD steht für Chronic Obstructive Pulmonary Disease oder Chronisch Obstruktive Lungenkrankheit. Es handelt sich hierbei um einen Sammelbegriff für eine ganze Reihe von Lungenerkrankungen, bei denen eine chronisch obstruktive Bronchitis und/oder ein Lungenemphysem vorliegt. Charakteristische Merkmale sind eine erschwerte Ausatmung, kombiniert mit dem Auswurf von Schleim und ein Fortschreiten der Erkrankung.

Innere "Bürste" bekämpft Lungenkrankheiten. Versagen von Schleim spielt bei Mukoviszidose entscheidende Rolle. Wissenschaftler der University of North Carolina http://northcarolina.edu/ haben laut eigenen Angaben eine "innere Bürste" identifiziert, die dabei hilft, die Lungen von unerwünschten Substanzen zu befreien.

Der 16. Patientenkongress der Deutschen Sauerstoffliga LOT e.V. am Samstag, den 1.9.2012 im Forum Leverkusen will umfassend über die Sauerstoff-Langzeit-Therapie (LOT) informieren. Eckpunkte werden die leitliniengerechte Verordnung, die Kostenträgerentscheidung und die technische Ausstattung für eine patientengerechte Umsetzung sein.

Die Spirometrie ("kleine Lungenfunktion", spirare (lat.): atmen) dient zur Messung des Lungen- bzw. Atemvolumens. Beides sind wichtige Messgrößen, um Verlauf und Schwere von Lungenerkrankungen einzuschätzen. Mithilfe von Spirometrie-Ergebnissen können Ärzte beispielsweise unterscheiden, ob der Patient unter einer obstruktiven (mit verengten Luftwegen einhergehenden) oder restriktiven (mit verminderter Dehnbarkeit der Lunge einhergehenden) Lungenerkrankung leidet.

Patienten mit chronisch-obstruktiver Bronchitis (COPD), die zweimal pro Woche einen einstündigen Tai Chi-Kurs besuchen und die dort erlernten Übungen zusätzlich auch zu Hause absolvieren, können im Vergleich zu Patienten, die nur Medikamente einnehmen und keinerlei Übungen machen, bereits nach zwölf Wochen sowohl ihre körperliche Leistungsfähigkeit als auch ihre Lebensqualität deutlich steigern. Darauf machen die Lungenärzte der Deutschen Lungenstiftung (DLS) aufmerksam.