Aktuelles

Die Pharmafirmen arbeiten an neuen Antibiotika. Zwei sind bereits zugelassen und werden nach Angaben des Verbands der forschenden Pharmaunternehmen (VfA) bald auf den Markt kommen: Fidaxomicin (DificlirTM von Astellas) ist erster Vertreter der makrozyklischen Antibiotika. Es soll bei Infektionen durch Clostridium difficile und Vancomycin-resistenten Enterokokken (VRE) helfen sowie bei Antibiotika-induzierter Colitis. Ceftarolin (Zinforo® von Astra-Zeneca), ein neues Cephalosporin, wirkt gegen grampositive Bakterien inklusive des Problemkeims MRSA

COPD - Deutschland e.V. und die Patientenorganisation Lungenemphysem-COPD Deutschland haben in der Reihe "Patienten schreiben für Patienten" ihren 12. Ratgeber herausgegebracht.Unter dem Titel "Bronchoskopische Lungenvolumenreduktion" wird erläutert, bei wem das neue Verfahren angewendet werden kann und welche Vorteile und Risiken es hat.

Für den Transport ins Transplantationszentrum müssen Spenderlungen normalerweise auf Eis gelegt werden. Ein portables System, mit dem die Lunge bei Körpertemperatur in einer speziellen Nährlösung beatmet wird, macht dies nun überflüssig. Es erlaubt eine kontinuierliche Durchblutung der Lunge, wodurch die bei kühler Lagerung üblicherweise eintretende Minderdurchblutung oder ein vollständiger Durchblutungsausfall (Ischämie) verhindert wird.

Zum 1. Oktober kommen drei neue Arzneistoffe auf den deutschen Markt. Aclidiniumbromid (Eklira® Genuair® von Almirall und Bretaris® Genuair® von Berlin-Chemie) ist eine neue Therapieoption bei der chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (COPD). Zugelassen ist der neue Wirkstoff zur bronchodilatatorischen Dauertherapie bei erwachsenen COPD-Patienten. Aclidiniumbromid ist ein lang wirksamer Muscarin-Rezeptor-Antagonist, der eine hohe Affinität zu den muscarinergen M3-Rezeptoren hat. Darreichungsform von Aclidiniumbromid ist Genuair, ein Trockenpulver-Inhalator zur Mehrfachanwendung.

Mit Hilfe von Schallwellen, deren Frequenz jenseits des menschlichen Hörvermögens liegt (das heißt oberhalb von etwa 16.000 Hertz), werden Bilder des Körperinneren erzeugt. Der Arzt kann diese Bilder "live" auf einem Monitor betrachten und so Veränderungen an Geweben und Organen feststellen. Die Ausdrucke einzelner "eingefrorener" Bildschirmdarstellungen bezeichnet man als Sonogramm.

Patienten mit nicht-kleinzelligem Bronchial-Ca, die gleichzeitig an einer schweren COPD erkrankt sind, profitieren von einer stereotaktischen Radiotherapie. In einer aktuellen Studie überlebten die Patienten die Radiotherapie median 32 Monate.

Penicillin & Co. galten jahrzehntelang als beruhigend wirksame Waffe gegen tödliche Bakterien. Diese goldenen Zeiten sind vorbei: Heute sterben Patienten an Infektionen, die Ärzte einst im Griff hatten. Der Horror ist menschengemacht.