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Tabakkonsum kann das Risiko für die Entwicklung eines Grauen Stars deutlich erhöhen. Außerdem beschleunigt Rauchen die Entwicklung einer so genannten altersbedingten Makuladegeneration (AMD), die normalerweise erst nach dem 50. Lebensjahr auftritt. Dieses Risiko sinkt nur, wenn man das Rauchen aufgibt. Zur Tabakentwöhnung stehen spezielle Raucherentwöhnungsprogramme zur Verfügung, mit deren Hilfe sich eine langfristige Abstinenz eher erreichen lässt, als wenn man es allein versucht. Darauf weisen die Lungenärzte der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) hin.

Eine speziell abgestimmte Bewegungstherapie, die vom Lungenhochdruckzentrum an der Thoraxklinik Heidelberg in Zusammenarbeit mit der Rehabilitationsklinik Königstuhl Heidelberg entwickelt wurde, kann die körperliche Leistungsfähigkeit und das Wohlergehen von Patienten mit Lungenhochdruck verbessern, ihr Überleben verlängern und somit die medikamentöse Therapie sinnvoll ergänzen.

"Neues Transportsystem für Spenderlungen verbessert Überlebenschancen nach Transplantation Bei bis zu 30 Prozent der Empfänger einer Spenderlunge kommt es in den ersten 72 Stunden nach der Transplantation zu Komplikationen, bei der die Lunge schlechter funktioniert und die auch zum Tode führen können. Diese so genannte Primäre Graft-Dysfunktion lässt sich künftig aber möglicherweise verhindern - mit einem Transportsystem für Spenderlungen (OCS), das die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) entwickelt hat. Diese Methode kann die Transplantation verbessern und wird sehr wahrscheinlich auch mehr Spenderorgane für die Transplantation nutzbar machen als bisher."

Menschen mit Asthma oder COPD sollten bei Nebelwetter Vorsicht walten lassen. Denn Nebel wirkt auf diese Patienten wie ein Reizstoff, so dass sie noch mehr Atemprobleme bekommen. Die Lungenärzte vom Bundesverband Deutscher Pneumologen (BdP) geben Tipps, was Betroffene zur Abhilfe tun können.

Die chronisch-obstruktive Lungenerkrankung COPD ist charakterisiert durch chronische Bronchitis oder Emphysem, zwei Lungenkrankheiten, die häufig gemeinsam auftreten und die Atemwege verengen. Dies führt zur für die Erkrankung typischen Atemnot. Neben der Dyspnoe sind Druck auf der Brust, starke Sputumproduktion und chronischer Husten die häufigsten Symptome bei COPD. Mit Aclidiniumbromid (Eklira® Genuair® 322 μg Pulver zur Inhalation von Almirall und Bretaris® Genuair® 322 μg Pulver zur Inhalation von Berlin-Chemie) steht seit Oktober ein neues COPD-Therapeutikum zur Verfügung. Der Wirkstoff wird als bronchodilatatorische Dauertherapie bei Erwachsenen eingesetzt, um die Symptome zu lindern.

Wenn die Lunge versagt, gibt es bisher nur eine intensivmedizinische Therapiemöglichkeit – die künstliche, invasive Beatmung über einen Plastikschlauch, Tubus genannt, in der Luftröhre. Fast 20.000 Patienten in Deutschland benötigen diese lebensrettende Maßnahme jedes Jahr. Die längerdauernde Beatmung ist aber auch mit Problemen verbunden. Dies sind unter anderem durch die Beatmung bedingte Lungenschäden, die Entwicklung von Lungenentzündungen, und vor allem auch eine Muskelschwäche aufgrund der Inaktivität des Patienten.“, sagt Professor Bernd Schönhofer, Sektionssprecher „Respiratorisches Versagen“ bei der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI).

Was ändert sich mit dem neuen Gesetz? Antworten auf häufige FragenAm 01. November 2012 ist es soweit und die bisherige "erweiterte Zustimmungslösung" wird durch die "Entscheidungslösung" ersetzt.Alle Bundesbürger sollen in Zukunft regelmäßig die Möglichkeit erhalten, sich über das Thema Organspende zu informieren und dazu eine eigene Entscheidung zu treffen.