Prophylaxe

Wenn bereits Säuglinge ab zwei Monaten routinemäßig gegen Pneumokokken geimpft werden, fällt die Menge an Antibiotika, die Kindern verordnet werden, erheblich geringer aus. Darauf machen die Lungenärzte des Bundesverbands der Pneumologen (BdP) aufmerksam unter Berufung auf die Ergebnisse einer aktuellen Studie in den Niederlanden. Das ist gerade im Hinblick auf die wachsende Notwendigkeit, den mitunter übermäßigen und teils zu unkritischen Einsatz von Antibiotika zu drosseln, wichtig, da sich ansonsten immer mehr Resistenzen gegen antibakterielle Medikamente entwickeln dürften.

Für den Sonnenbrand sind, ebenso wie für das Braunwerden, die UV-Strahlen der Sonne verantwortlich. Und es ist ein Trugschluss zu vermuten, dass man ihnen im Schatten entgehen kann.

Wie man Infektionen der unteren Atemwege wie Bronchitis oder Lungenentzündungen vermeiden kann – darüber wird Prof. Dr. H. Worth, Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Medizinischen Klinik 1 am Klinikum Fürth, in seinem Vortrag auf dem 7. Symposium Lunge am Samstag, den 13. September 2014 in Hattingen berichten.

Kühlt Durchzug die Wohnung? Löschen kalte oder warme Getränke besser den Durst? Und hilft eine eiskalte Dusche gegen das Dauerschwitzen in der Sommerhitze? FOCUS Online macht Schluss mit den Spekulationen und klärt die neun meist diskutierten Hitzemythen.

Chronischer Husten, Auswurf, Luftnot - eine chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD) ist eine schwere Last. Schon wenig Bewegung bringt den Betroffenen viel, fanden Forscher. Wer dreimal wöchentlich einen Spaziergang von drei bis sechs Kilometern macht, muss seltener ins Krankenhaus als Bewegungsmuffel.

Schon ein wenig regelmäßige Bewegung - z.B. in Form eines täglichen Spazierganges - kann die Häufigkeit von Krankenhausbehandlungen infolge einer akuten, lebensbedrohlichen Verschlechterung des Krankheitsverlaufs von Patienten mit COPD nachweislich senken. Darauf weisen die Lungenärzte des Bundesverbands der Pneumologen (BdP) unter Berufung auf aktuelle Studienergebnisse hin.

Jährlich sterben weltweit 250.000 bis 500.000 Menschen an der Influenza. Besonders Ältere und chronisch kranke Patienten sind überdurchschnittlich häufig betroffen. Die ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt darum Älteren sowie chronisch kranken Patienten und medizinischem Personal eine jährliche Influenza-Impfung. Dennoch wird die von der Weltgesundheitsorganisation empfohlene Durchimpfungsrate von 75 Prozent bei den besonders gefährdeten Senioren hierzulande weit verfehlt. Das berichten Wissenschaftler vom Versorgungsatlas.