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Eine gesunde Ernährung kann möglicherweise die Lungen so stärken, dass sie vor Erkrankungen geschützt ist. Menschen, die viel Gemüse, Vollkornprodukte, Nüsse und mehrfach ungesättigte Fettsäuren zu sich nehmen, reduzierten ihr Risiko an COPD zu erkranken deutlich.

Mit Elektroden und ausgefeilten Berechnungsmethoden soll sich die Lungenfunktion in der Intensivmedizin in Zukunft besser überwachen lassen. Dazu forschen Wissenschaftler der TU Wien und MedUni Wien gemeinsam. http://goo.gl/shbKm3

Impfstoffe können mithilfe der sogenannten Nanotechnologie ohne Nadelstich in den Körper gelangen. Ultrafeine Teilchen (Nanopartikel) fungieren dabei als Transportfähren. Wissenschaftler der University of North Carolina konnten nun mittels Nanopartikel und einem speziellen Verfahren inhalative Impfstoffe herstellen, die in die Lunge gelangen und gegen Grippe, Lungenentzündung und Tuberkulose wirken könnten.

Wenn bereits Säuglinge ab zwei Monaten routinemäßig gegen Pneumokokken geimpft werden, fällt die Menge an Antibiotika, die Kindern verordnet werden, erheblich geringer aus. Darauf machen die Lungenärzte des Bundesverbands der Pneumologen (BdP) aufmerksam unter Berufung auf die Ergebnisse einer aktuellen Studie in den Niederlanden. Das ist gerade im Hinblick auf die wachsende Notwendigkeit, den mitunter übermäßigen und teils zu unkritischen Einsatz von Antibiotika zu drosseln, wichtig, da sich ansonsten immer mehr Resistenzen gegen antibakterielle Medikamente entwickeln dürften.

Die nichtinvasive außerklinische Beatmungstherapie kann die Prognose von schwer kranken COPD-Patienten verbessern - und ihnen gar das Leben retten. Doch das geht nur mit genügend Druck und genügend hoher Frequenz, wie auf dem Pneumologen-Kongress zu hören war.

Die gesetzlichen Krankenkassen müssen tragbare Sauerstoffflaschen für Lungenkranke bezahlen. Versicherte haben auch Anspruch auf ein den körperlichen Gegebenheiten entsprechendes, möglichst leichtes mobiles Gerät. Denn Sauerstoffflaschen können die Auswirkungen der Behinderung im täglichen Leben beseitigen beziehungsweise abmildern. Eine entsprechende Versorgung der Patienten sei damit ein allgemeines Grundbedürfnis.

Rauchen und die chronisch-obstruktive Lungenerkrankung (COPD), die vornehmlich durch Tabakkonsum verursacht wird, sind unabhängige Risikofaktoren für Osteoporose bei beiden Geschlechtern. Das Risiko für Knochenschwund steigt dabei mit jedem zusätzlichen Päckchenjahr - das heißt: mit jedem Jahr, in dem durchschnittlich eine Packung Zigaretten pro Tag geraucht wurde – wie auch mit dem Schweregrad der COPD. Dabei scheinen Männer, die rauchen oder geraucht haben, sogar noch stärker gefährdet zu sein als Frauen. Darauf weise die Lungenärzte der Deutschen Lungenstiftung hin.