Aktuelles

Lungenoperationen lassen sich oft in verschiedenen Techniken durchführen: es kann am offenen Brustkorb oder mittels „Schlüsselloch“-Methode operiert werden. Wissenschaftler haben nun das Ausmaß von Schmerzen und die Lebensqualität nach der Operation verglichen und dabei keinen Unterschied in Abhängigkeit von der Operationsmethode gefunden. Die Studie wurde in der Fachzeitschrift The Annals of Thoracic Surgery veröffentlicht.

Zur Behandlung der chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung COPD bei mittlerem Schweregrad und wenigen Verschlechterungen (Exazerbationen) scheint die seit Mai dieses Jahres verfügbare Kombination der Wirkstoffe Umeclidinium und Vilanterol keine Vorteile zu bieten. Und für höhere Schweregrade mit mehr Exazerbationen fehlen die Daten.

US-amerikanische Wissenschaftler haben herausgefunden, dass microRNA den Vernarbungsprozess bei der Lungenfibrose aufhalten und sogar teilweise rückgängig machen kann. Bestätigen sich diese ersten Versuchsergebnisse, wäre dies eine revolutionäre Errungenschaft in der Therapie der schweren, unheilbaren Lungenerkrankung. Die Daten sind in der Fachzeitschrift EMBO Molecular Medicine veröffentlicht.

Nach einem großen Eingriff an der Lunge kann es zu Herz- und Lungen-Komplikationen kommen. Wie hoch das Risiko für solche postoperativen Komplikationen ist, lässt sich mittels der Konzentration des Eiweißes BNP im Blut abschätzen. Dies berichten Wissenschaftler im European Journal of Cardio-Thoracic Surgery.

Durch die kalte Jahreszeit mit Jutta's Blog - so lautet das Motto des neuen Ratgebers auf leichter-atmen.de. Im Blog wird die Lungentrainerin Jutta Bartsch alle Interessierten mit praktischen Tipps durch die Winterzeit begleiten.

Patienten mit einer chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) sollten die Chance einer Impfprophylaxe nutzen, um sich vor bestimmten Infektionskrankheiten zu schützen und damit das Risiko einer Verschlechterung ihrer Erkrankung (Exazerbation) zu verringern.

Ursache von Lungenhochdruck ist die unkontrollierte Teilung der Wandzellen der Blutgefäße. Die Gefäßwände werden dadurch immer dicker, die Lungenarterien verengen sich, der Blutdruck erhöht sich. Jetzt haben Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für Herz- und Lungenforschung in Bad Nauheim und der Universität Gießen einen Transkriptionsfaktor namens FoxO1 identifiziert, der die Teilung der Zellen reguliert und dadurch eine entscheidende Rolle bei der Entstehung des Lungenhochdrucks spielt. Die Forscher konnten Lungenhochdruck bei Ratten durch eine Aktivierung von FoxO1 weitestgehend heilen.