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Welche Voraussetzungen, Maßnahmen und individuellen Anpassungen bei der Durchführung einer Sauerstoff-Langzeittherapie oder nicht-invasiven Heimbeatmung - oder auch einer Kombination dieser beiden Therapien - zu beachten sind, wird Prof. Dr. med. Wolfram Windisch, Chefarzt der Abteilung Pneumologie in der Lungenklinik Merheim, im Einzelnen in seinem Vortrag auf dem 7. Symposium Lunge am Samstag, den 13. September 2014 in Hattingen, näher erläutern.

Charité untersucht Genesungsverlauf in innovativ klimatisierten PatientenzimmernAls erste Klinik in Europa hat die Charité – Universitätsmedizin Berlin jetzt zwei Patientenzimmer mit einem innovativen Klimatisierungssystem in Betrieb genommen. In dem Modellprojekt der Medizinischen Klinik mit Schwerpunkt Infektiologie und Pneumologie soll untersucht werden, wie sich der Heilungsverlauf von Patienten mit chronischen Lungenerkrankungen durch eine konstant kühle Raumtemperatur verbessert.

Ein Spontanpneumothorax tritt häufig ohne erkennbare Ursache auf. Neuste Auswertungen weisen jedoch darauf hin, dass ein Pneumothorax ein erstes Anzeichen für einen Mangel an Alpha-1-Antitrypsin sein könnte. Dieser Eiweißmangel sollte daher bei Patienten mit Spontanpneumothorax ausgeschlossen werden, berichten Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Pneumologia.

Viele Patienten mit Bronchiektasen, die nicht durch eine Cystische Fibrose (CF) bedingt oder mit einer solchen assoziiert sind, profitieren von einer Behandlung mit inhalativen Antibiotika. Bronchiektasen bezeichnen Erweiterungen und Aussackungen der Bronchien, in denen sich Bronchialsekret staut und so eine chronische bakterielle Infektion begünstigen kann. Für Patienten mit CF ist diese Therapieform seit langem erfolgreich im Einsatz.

AHA-Symptomatik ernst nehmen sup.- Die chronisch-obstruktive Lungenerkrankung (COPD) entwickelt sich zunehmend zu einer Volkskrankheit. Experten schätzen, dass 2010 in Deutschland ca. 6,8 Mio. Menschen an der Atemwegserkrankung litten und 2030 über zehn Prozent der Bevölkerung betroffen sein werden. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) geht sogar davon aus, dass die COPD im Jahr 2030 an dritter Stelle der Todesursachen weltweit stehen wird.

Mit zunehmendem Alter spielen Begleiterkrankungen und Therapienebenwirkungen eine größere Rolle. Welche vorbeugenden Maßnahmen die Prognose der COPD beim älteren Menschen verbessern und ein selbstbestimmtes Leben ermöglichen könne, wird Prof. Dr. Susanne Lang, Chefärztin im SRH Wald-Klinikum Gera in ihrem Vortrag auf dem 7. Symposium Lunge am Samstag, den 13. September 2014 in Hattingen darlegen.

In den letzten 50 Jahren ist lediglich ein neues Tuberkulose-Medikament auf den Markt gekommen. Mehr neue Wirkstoffe wären aber dringend notwendig: Gängige Therapien scheitern zunehmend an multiresistenten Erregern. Forschende der Technischen Hochschule Zürich haben nun ein Grundgerüst für neue Medikamente zum Patent angemeldet.