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Dies verdeutlichen jüngst im International Journal of COPD publizierte Ergebnisse der LANTERN-Studie (1), die zu einem der größten internationalen klinischen Studienprogramme zu COPD namens IGNITE gehört.

Erleben wir eine über mehrere Tage andauernde Hitzeperiode, bedeutet das für unseren Körper eine große Belastung. Er muss die von außen einwirkende Hitze durch vermehrte Hautdurchblutung und Schwitzen ausgleichen, damit es nicht durch eine erhöhte Körpertemperatur zu einer Überhitzung des Organismus kommt. Für diesen Prozess wird eine große Menge an Wasser (Schweiß) und Mineralstoffen verbraucht. Wird dieser Verlust nicht durch ausreichendes Trinken (nicht alkoholischer und am besten zuckerfreier Getränke) ausgeglichen, kann es zu sogenannten Hitzeerkrankungen kommen. Einige von diesen können zu einer ernstzunehmenden, gesundheitliche Bedrohung werden.

Mit welchen operativen Verfahren sich überblähte Bereiche der Lunge von Patienten mit Lungenemphysem potenziell reduzieren lassen, wird Prof. Dr. Felix Herth, Chefarzt der Abteilung Pneumologie und Beatmungsmedizin an der Thoraxklinik der Universität Heidelberg, auf dem 8. Symposium Lunge am 12. September 2015 näher erläutern.

Bis heute gibt es keine zufriedenstellende Behandlung der idiopathischen Lungenfibrose, und die Gründe für die Entstehung dieser Erkrankung werden immer noch intensiv erforscht. Wissenschaftler des Comprehensive Pneumology Center (CPC) am Helmholtz Zentrum München veröffentlichten nun neue Studienergebnisse, von der sie sich zumindest auf lange Sicht einen Ansatzpunkt zur Entwicklung neuer Therapien erhoffen.

Für die chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD) gibt es bis heute kaum geeignete kausale Therapien. Daher versuchen Wissenschaftler vom Comprehensive Pneumology Center (CPC) am Helmholtz Zentrum München, die molekularen Ursachen hinter der COPD zu verstehen, um gezielt eingreifen zu können.

Die regelmäßige Einnahme von Aspirin (mindestens dreimal die Woche) über einen Zeitraum von zehn Jahren kann offenbar dazu beitragen, das Fortschreiten eines Lungenemphysems abzubremsen.

Häufig erleiden die Patienten mit einer COPD akute Verschlechterungen Ihres Zustandes, sogenannte „Exazerbationen“. Diese werden häufig mit Antibiotika behandelt, obwohl bislang nicht ausreichend belegt ist, welche Patienten diese wirklich benötigen und welche nicht. Darüber hinaus sind nicht notwendige Antibiotika- Verschreibungen mit dem gesellschaftlichen Problem der zunehmenden Antibiotika Resistenz verknüpft.