Behandlungsoptionen

Menschen mit schwerer COPD fällt das Atmen besonders schwer. Denn in ihrer chronisch überblähten Lunge staut sich die Luft in großen Blasen und raubt dem gesunden Lungengewebe den Platz. Ein Ausweg war lange die gefährliche Operation an der offenen Lunge. Inzwischen gibt es aber schonendere Methoden, das sogenannte Lungenemphysem zu behandeln.

Für Patienten mit schwerster COPD ist es oft die letzte Hoffnung vor der Lungentransplantation: die endoskopische Lungenvolumenreduktion. Welche Optionen gibt es dabei? Worüber sollte man Patienten aufklären?

Lungenoperationen lassen sich oft in verschiedenen Techniken durchführen: es kann am offenen Brustkorb oder mittels „Schlüsselloch“-Methode operiert werden. Wissenschaftler haben nun das Ausmaß von Schmerzen und die Lebensqualität nach der Operation verglichen und dabei keinen Unterschied in Abhängigkeit von der Operationsmethode gefunden. Die Studie wurde in der Fachzeitschrift The Annals of Thoracic Surgery veröffentlicht.

Anlässlich des Welt-COPD-Tags am 19.11.14, der dieses Jahr das Moto „Es ist nicht zu spät“ trägt, rücken Fachleute weltweit, die chronisch-obstruktive Lungenerkrankung (COPD) und ihre Behandlungsmöglichkeiten ins öffentliche Bewusstsein.http://alturl.com/vgtx3

Patienten mit schwerem Lungenemphysem könnten von einer endoskopischen Lungenvolumenreduktion (LVR) mit implantierten Spiralen (Coils) profitieren, und dies auch noch ein Jahr nach der Behandlung. Erste Ergebnisse aus der bislang größten europaweiten klinischen Studie bestätigen nun die Durchführbarkeit und Wirksamkeit dieser Therapieform. An der Multizenterstudie sind auch das Thoraxklinikum Heidelberg und die Asklepios Fachkliniken Gauting, beide Partner im Deutschen Zentrum für Lungenforschung, beteiligt. Die Ergebnisse sind in der Fachzeitschrift Thorax veröffentlicht.

Studienergebnisse sollen PMA-Anmeldung für das RePneu-Coil-System unterstützenPneumRx, Inc., ein führender Anbieter auf dem Gebiet der interventionellen Pulmonologie, gab heute den Abschluss der Aufnahme in seine RENEW-Studie bekannt - fast 3 Monate vor dem geplanten Zeitpunkt. Die klinische RENEW-Studie ist die von der FDA zugelassene IDE-Pivotalstudie für das PneumRx RePneu-Coil-System, eine Behandlung für schweres Lungenemphysem.

Für Patienten mit schwerer COPD und Emphysem ("pink puffer") kann die endoskopische Reduktion des Lungenvolumens eine Option sein. Die meisten Erfahrungen gibt es mit Ventilen, die zu Atelektasen, Schrumpfung des Lungengewebes und somit zu Besserung der Lungenfunktion führen, berichtete Professor Felix Herth von der Uni Heidelbergbeim Internistenkongress in Wiesbaden.