Behandlungsoptionen

Ist eine Lungenvolumenreduktion mit Endobronchialventilen bei Menschen mit schwerem Lungenemphysem auch nach zwölf Monaten noch effektiv? Und wie oft treten in der Zeit nach der Ventilimplantation Komplikationen auf? Diesen Fragen sind Forscherinnen und Forscher aus den Niederlanden nachgegangen. Ihre Ergebnisse veröffentlichten Sie in der Fachzeitschrift ‚Respiration‘.

Modernes Design und innovative Features kennzeichnen das Atemtherapiegerät und bieten ein Höchstmaß an Effizienz und Komfort in der Physiotherapie für Atemwegpatienten. Das RC-Cornet® PLUS befreit Patienten von festsitzendem und zähem Bronchialschleim, weitet die Atemwege und reduziert Atemnot. Unter der Marke CEGLA Medizintechnik baut das Unternehmen R. Cegla GmbH & Co. KG damit seinen Ruf als ein führender Anbieter medizintechnischer Hilfsmittel für Atemwegspatienten aus.

Sowohl chirurgische als auch einzelne bronchoskopische Verfahren zur Lungenvolumenreduktion haben Vor- und Nachteile gegenüber einer alleinigen Standardtherapie bei einem Lungenemphysem. Dies geht aus dem Abschlussbericht einer Studie des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hervor. Ein genauer Vergleich der Verfahren ist aufgrund fehlender Studien derzeit aber nicht möglich.

Gut 50% der Patienten, die während einer Intensivbehandlung beatmet werden mussten, könnten wieder vom Beatmungsgerät entwöhnt werden. Dafür soll das so genannnte Weannet sorgen, auf das letzte Woche auf dem Kongress der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) in Stuttgart hingewiesen wurde.

Im November gab die internationale Initiative GOLD (Global Initiative for Chronic Obstructive Lung Disease) eine umfassende Überarbeitung ihrer Behandlungsempfehlungen für COPD-Patienten heraus. Erstmals empfehlen die GOLD-Standards den Einsatz von Endobronchialventilen (EBV) als Behandlungsoption für Patienten mit einem fortgeschrittenen Lungenemphysem, einer schweren Form der COPD. "Die neuen GOLD-Standards bestätigen die positiven Erfahrungen, die wir in über zehn Jahren mit der Ventiltherapie gemacht haben", so Professor Felix Herth, Leiter der Abteilung für Innere Medizin, Pulmologie und Intensivmedizin der Thoraxklinik Heidelberg.

Weniger Kortison, mehr bronchienerweiternde Mittel – so lauten die neuen Therapieempfehlungen für Patienten mit chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD).Wie ein Patient mit COPD behandelt wird, hängt von seinem Krankheitsstadium ab. Bislang wurde bei schwerer COPD (ab Stadium 3) meist Kortison zum Inhalieren verordnet. So hoffte man, das Fortschreiten der Erkrankung zu verlangsamen und plötzliche Krankheitsschübe (Exazerbationen) zu verhindern.

Eine neu entdeckte Substanz aus extremophilen Bakterien scheint die Beschwerden einer COPD effektiv zu lindern und die zugrundeliegenden Entzündungsprozesse abzuschwächen. Das berichten Forscher des Leibniz-Instituts für umweltmedizinische Forschung aufgrund einer Inhalationsstudie mit Probandinnen aus dem Ruhrgebiet.