Rehabilitation

Auch sehr schwer an chronischer Raucherbronchitis (COPD) erkrankte Patienten profitieren erheblich von einem intensiven, strukturierten Rehabilitationsprogramm in einer Klinik.

Das Risiko für Komplikationen nach einem operativen Eingriff bei Patienten mit Lungenkrebs kann durch eine neuentwickelte präoperative Rehabilitationsmaßnahme gesenkt werden. Dies zeigt eine Studie, in der japanische Wissenschaftler Daten von 50 Patienten untersuchten, bei denen ein erkrankter Lungenlappen entfernt wurde (sog. Lobektomie der Lunge).

Die Qualität des Schlafes bei Patienten mit chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) kann dank pulmonaler Rehabilitation deutlich verbessert werden. Zu diesem Ergebnis kommen amerikanische Wissenschaftler in einer aktuellen Untersuchung an 64 COPD-Patienten.

Die positiven Effekte einer Rehabilitation bei chronisch-obstruktiver Bronchitis mit oder ohne Lungenemphysem (COPD) sind durch zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen sicher belegt. „

Was ein COPD-Patient während eines Reha-Aufenthaltes vonseiten der Medizin erwarten kann und was er andererseits selbst aktiv dazu beitragen sollte, damit seine Therapie erfolgreich verläuft, wird Dr. Klaus Kenn von der Schön Klinik Berchtesgadener Land in Schönau am Königsee auf dem Symposium Lunge 2011 am 7.5.2011 in Hattingen näher erläutern.

Budgetierungen waren ein probates Mittel, Geld in der Kranken- und Sozialversicherung zu sparen. Doch in einer alternden Gesellschaft erweist sich das Instrument als zunehmend toxisch - nicht zuletzt für die Wirtschaft.

Wer nach einer Reha das Trainingsprogramm zu Hause fortsetzt, kann die positiven Effekte der Rehabilitation für mindestens ein Jahr aufrechterhalten. Darauf weisen die Lungenärzte der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) in Werne hin.