Symposium-Lunge

Unterschiedliche operative und bronchologische Verfahren zur Behandlung des Lungenemphysems wird Prof. Dr. Felix Herth, Medizinischer Geschäftsführer und Ärztlicher Direktor der Thoraxklinik am Universitätsklinikum Heidelberg, in seinem Vortrag auf dem 9. Symposium Lunge am 10. September 2016 näher erläutern.Patienten mit Lungenemphysem, das wie die chronisch-obstruktive Bronchitis zu den chronisch-obstruktiven Atemwegserkrankungen gehört, sind durch ihre Atemnot bei körperlicher oder psychischer Anstrengung (Belastungsdyspnoe) schon bei geringster Belastung maximal eingeschränkt. Im weiteren Verlauf kann es zu einem Atempumpenversagen kommen.

Bei Patienten mit fortgeschrittener COPD lassen sich mit einer nicht-invasiven Beatmungstherapie (NIV) Verbesserungen der Lebensqualität, der körperlichen Leistungsfähigkeit und der Lebenserwartung erzielen. Einzelheiten dazu wird Priv.-Doz. Dr. med. Thomas Köhnlein, Chefarzt der Robert-Koch Klinik in Leipzig, in seinem Vortrag auf dem 9. Symposium Lunge am 10. September 2016 berichten.

Was Atemtherapie, Lungensport und Muskelaufbautraining bezwecken und beinhalten, wird Dr. rer. medic. Sebastian Teschler, Physio- und Atmungstherapeut am Lungenzentrum Essen in seinem Vortrag auf dem 9. Symposium Lunge am 10. September 2016 erörtern.Spezielle Angebote der Sport- und Physiotherapie - wie Atemtherapie, Lungensport und Muskelaufbautraining - sind wichtige Ergänzungen der medikamentösen Behandlung und können COPD-Patienten zu mehr Leistungsfähigkeit und Lebensqualität verhelfen.

Was unter Therapietreue im Einzelnen zu verstehen ist und wie sie sich verbessern lässt, wird Prof. Dr. Heinrich Worth, Vorsitzender AG Lungensport in Deutschland e.V. und stellv. Vorsitzender Deutsche Atemwegsliga e.V., in seinem Vortrag auf dem 9. Symposium Lunge am 10. September 2016 erläutern.Patienten mit Asthma und COPD sind chronisch krank und bedürfen in der Regel einer kontinuierlichen Behandlung. Dabei hängt der Erfolg der Behandlung ganz entscheidend auch von einer guten Mitarbeit des betroffenen Patienten ab.

Wie der Arzt das Vorliegen einer chronisch-obstruktiven Bronchitis mit oder ohne Lungenemphysem (COPD) feststellt, wird Prof. Dr. Adrian Gillissen, Klinikdirektor Klinik für Lungen- und Bronchialmedizin am Klinikum Kassel, in seinem Vortrag auf dem 9. Symposium Lunge am 10. September 2016 erläutern.

Welche Begleiterkrankungen bei COPD häufig auftreten und was man dagegen tun kann, wird Dr. Justus de Zeeuw, Facharzt für Innere Medizin, Pneumologie und Schlafmedizin aus Köln, in seinem Vortrag auf dem 9. Symposium Lunge am 10. September 2016 schildern.Bei Menschen, die an chronisch-obstruktiver Bronchitis mit oder ohne Lungenemphysem (COPD) leiden, liegen gleichzeitig oft weitere Erkrankungen vor. Bei den meisten dieser Begleiterkrankungen ist unklar, ob sie Folge der COPD sind oder zufällig bestehen. Krankheiten, die oft gemeinsam mit der COPD auftreten, sind: Osteoporose, koronare Herzkrankheit, Depression sowie Übergewicht oder Untergewicht.

Über erste Anzeichen von COPD wird Prof. Dr. Helmut Teschler, Ärztlicher Direktor des Westdeutschen Lungenzentrums der Ruhrlandklinik am Universitätsklinikum Essen, auf dem 9. Symposium Lunge am 10. September 2016 referieren. Rauchen ist der wesentlichste Risikofaktor für die Entstehung einer chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (COPD), die deshalb auch häufig Raucherlunge genannt wird.