Rauchen - Dampfen - E-Zigaretten

Rauchen ist die Hauptursache für COPD und Lungenemphysem. Wege, um erfolgreich rauchfrei zu werden, erörtert die Patientenorganisation Lungenemphysem-COPD Deutschland jetzt in ihrem 9. Patientenratgeber aus der Reihe „Patienten schreiben für Patienten“.

Obwohl mehr als 80 Prozent der Raucher ihren Tabakkonsum gerne aufgeben oder deutlich reduzieren würden, schaffen es die wenigsten, langfristig ohne Zigaretten durchzuhalten. Eine große, deutschlandweite Studie zur Tabakentwöhnung will jetzt untersuchen, welche Unterstützungsmaßnahmen hilfreich sein könnten. Für eine Teilnahme an dieser Studie werden noch Raucher ab 18 Jahren gesucht. Diese erhalten verschiedene Formen der Unterstützung, haben somit gute Aussichten auf einen erfolgreichen Rauchstopp und bekommen nach Studienabschluss auch eine Aufwandsentschädigung.

Enthüllung als Wissenschaft: Ein internationales Forscherteam zeigt, dass es Tabakfirmen mitunter nicht so genau mit ihren eigenen Studien nehmen. Dort wird geschummelt und getrickst.Feuer gegen die Tabakindustrie - liefert eine neue Studie.

Experten aus ganz Deutschland gehen in einer Studie jetzt der Frage nach, ob ein kompaktes Angebot zur Tabakentwöhnung besser ist als mehrwöchige Kurse.Nur 3 bis 5 Prozent der Raucherentwöhnungsversuche führen ohne Unterstützung zur langfristigen Rauchfreiheit.

Aufhören auf Kassenkosten: Raucher, die ihr Laster aufgeben wollen, sollten Nikotinpflaster und Co. von der Krankenkasse bezahlt bekommen. Das fordern Arzneimittelhersteller. Schließlich sei Rauchen eine Sucht. Die Politik ist uneins.

Um die Prävention der chronisch-obstruktiven Lungenkrankheit (COPD) - auch "Raucherlunge" genannt - zu forcieren, hat die EU-Kommission ein Nichtraucherprogramm entwickelt.Es richtet sich an junge Menschen und soll mit einem kostenlosen iCoach im Internet auf www.exsmokers.eu dabei helfen, mit dem Rauchen aufzuhören.

Bis zum Jahr 2050 muss damit gerechnet werden, dass an die 40 Mio. Raucher an Tuberkulose sterben werden – insbesondere in Afrika, dem östlichen Mittelmeer und dem Südosten Asiens. Zu diesem Ergebnis kommen Forscher von der University of California.