COPD und Emphysem

Was die körperliche Leistungsfähigkeit, Lebensqualität und Überlebenschancen von Patienten mit schwerer hyperkapnischer COPD erheblich verbessern kann, ist eine nicht-invasive Beatmung mit einer abnehmbaren Atemmaske. Darauf machen die Lungenärzte des Verbands Pneumologischer Klinken (VPK) aufmerksam.

Die Verschlechterung einer COPD (Exazerbation) ist ähnlich gefährlich wie ein akuter Herzinfarkt und muss meistens im Krankenhaus behandelt werden. Wenn man aber die Entzündungsprozesse bei COPD auch in den kleinen Atemwegen unter Kontrolle bekommt, lässt sich die Häufigkeit und Schwere solcher Exazerbationen verringern. Darauf weist der Verband Pneumologischer Kliniken (VPK) hin.

Die Lungenkrankheit COPD ist nicht heilbar – ihr Fortschreiten kann aber bei frühzeitiger Diagnose oft verlangsamt werden. Bei Husten und Kurzatmigkeit sollte man sofort den Arzt besuchen.

Auch bei Rauchern, die die spirometrischen Kriterien für eine COPD nicht erfüllen, lassen sich bereits Hinweise auf die chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung finden.Rauchen ist bekanntlich die häufigste Ursache der chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung COPD. Diese ist definiert als Einschränkung des Atemflusses und obstruktive Ventilationsstörung mit einem FEV1 / FVC-Quotienten unter0,7

Rund die Hälfte der COPD-Patienten leidet an schwerwiegenden Begleiterkrankungen, die für Therapie und Prognose unbedingt zu berücksichtigen sind.Kardiovaskuläre Erkrankungen, Lungenkrebs, Osteoporose, Depression: Mit diesen und weiteren Komorbiditäten ist die chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD) häufig assoziiert.

Die multimodale Therapie der chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) besteht aus Rauchverzicht und einer Atemnot lindernden medikamentösen Behandlung und ist nachweislich erfolgreicher als eine Monotherapie. Außerdem wird sie durch Maßnahmen wie Patientenschulung, Angebot zur Teilnahme an einer Lungensportgruppe oder ggf. einer Rehabilitationsmaßnahme ergänzt

Mehr Atemnot und eine geringere körperliche Belastbarkeit sind oft auch Folge von Eisenmangel bei COPD-Patienten.Viele Patienten mit der chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung COPD (im Volksmund auch Raucherbronchitis genannt) leiden auch unter Eisenmangel, der behandelt werden sollte, da er die Atemnot der Patienten noch verschlimmert.